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Nachhaltigkeit erleben – Natur nutzen – Lebensräume schützen
ab Klasse 7 | max. 30 Teilnehmer*innen
Wie hängen Landwirtschaft, Gewässerqualität und Naturschutz zusammen?
Diese Klassenfahrt zum Thema Nachhaltigkeit verbindet aktuelle Umweltfragen mit
praxisnaher Forschung und regionalem Bezug. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen
reale Nutzungskonflikte zwischen effizienter Landwirtschaft und dem Schutz von
Ökosystemen – und entwickeln ein tiefes Verständnis für nachhaltiges Handeln.
Ausgangspunkt ist die Milchviehhaltung: In konventionell arbeitenden Betrieben führt die
Haltung vieler Tiere zu großen Mengen an Gülle, die nicht vollständig von den
Grünlandflächen aufgenommen werden können. Überschüssige Nährstoffe gelangen durch
Regen in Bäche, Flüsse und stehende Gewässer – mit spürbaren Folgen für Wasserqualität
und Lebensgemeinschaften.
Im Rahmen der Klassenfahrt erkunden die Teilnehmenden einen Biobauernhof mit
Milchviehhaltung und untersuchen Bachabschnitte sowie die Becken der Sorpetalsperre.
Dabei gehen sie der zentralen Frage nach:
Wie kann es gelingen, die Natur nachhaltig zu nutzen und gleichzeitig sensible
Lebensräume zu schützen?
Ablauf der Klassenfahrt
Tag 1 – Gewässerforschung auf der Sorpetalsperre
Untersuchung des Hauptbeckens direkt vom Boot aus.
Voraussetzung: Jugendschwimmabzeichen Bronze
Tag 2 – Landwirtschaft & Gewässer im Vergleich
Exkursion zum Vorbecken der Sorpetalsperre, zum Hespe-Bach sowie Besuch eines
Biobauernhofs mit Milchviehwirtschaft.
Tag 3 – Auswertung & Reflexion
Gemeinsame Analyse und Auswertung der gewonnenen Daten, Diskussion der Ergebnisse
und Einordnung im Kontext nachhaltiger Entwicklung.
Warum diese Klassenfahrt?
- Verknüpfung von Biologie, Umweltbildung und Nachhaltigkeit
- Forschendes Lernen an realen Standorten
- Regionale Umweltprobleme verstehen und bewerten
- Förderung von Verantwortungsbewusstsein und Urteilsfähigkeit
- Eine Klassenfahrt, die Wissenschaft, Perspektiven öffnet und nachhaltiges Denken fördert.
Eine lehrplanbezogene Gesamtübersicht der Kompetenzen, die mit dieser Klassenfahrt verbunden sind, finden Sie hier als PDF-Datei: Kompetenzen „Nachhaltigkeit“
Kompetenzen nach Schulform:
| Schulform | Kompetenzen gemäß Kernlehrplan Biologie |
| Gymnasium | – Umgestaltungen der Landschaft durch menschliche Eingriffe unter ökonomischen und ökologischen Aspekten bewerten und Handlungsoptionen im Sinne des Naturschutzes und der Nachhaltigkeit entwickeln (B2, B3, K4) (7-10) – Lebewesen von unbelebten Objekten anhand der Kennzeichen des Lebendigen unterscheiden (UF2, UF3, E1) (5/6) – Kriteriengeleitet ausgewählte Vertreter der Wirbeltierklassen vergleichen und einer Klasse zuordnen (UF3), (5/6) – Die Angepasstheit ausgewählter Säugetiere und Vögel an ihren Lebensraum hinsichtlich exemplarischer Aspekte wie Skelettaufbau, Fortbewegung, Nahrungserwerb, Fortpflanzung oder Individualentwicklung erklären (UF1, UF4) (5/6) – Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Wild- und Nutztieren durch gezielte Züchtung erklären und auf Vererbung zurückführen (UF2, UF4) (5/6) – Die Bedeutung der Fotosynthese für das Leben von Pflanzen und Tieren erklären (UF4) (5/6) – Verschiedene Formen der Nutztierhaltung beschreiben und im Hinblick auf ausgewählte Kriterien erörtern (B1, B2) (5/6) – An einem heimischen Ökosystem Biotop und Biozönose beschreiben sowie die räumliche Gliederung und Veränderungen im Jahresverlauf erläutern (UF1, UF3, K1) (7-10) – Angepasstheiten von ausgewählten Lebewesen an abiotische und biotische Umweltfaktoren erläutern (UF2, UF4) (7-10) – Die Koexistenz von verschiedenen Arten mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen an die Umwelt erklären (UF2, UF4) (7-10) – Ausgehend von einfachen Nahrungsnetzen die Stoff- und Energieflüsse zwischen Produzenten, Konsumenten, Destruenten und Umwelt in einem Ökosystem erläutern (UF3, UF4, E6, K1) (7-10) – Ein heimisches Ökosystem hinsichtlich seiner Struktur untersuchen und dort vorkommende Taxa bestimmen (E2, E4) (7-10) – Abiotische Faktoren in einem heimischen Ökosystem messen und mit dem Vorkommen von Arten in Beziehung setzen (E1, E4, E5) (7-10) – Am Beispiel der Insekten Eingriffe des Menschen in die Lebensräume Wirbelloser bewerten (B1, B2) (7-10) – Die Bedeutung des Biotopschutzes für den Artenschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt erläutern (B1, B4, K4) (7-10) – Die Eignung von Züchtung als Analogmodell für den Artenwandel durch natürliche Selektion beurteilen (E6) (7-10) |
| Gesamtschule | – Die Strukturen und Bestandteile von Ökosystemen nennen und deren Zusammenwirken an Beispielen beschreiben. (UF1) (P2) – Verschiedene Lebewesen kriteriengeleitet mittels Bestimmungsschlüssel bestimmen. (UF3, E2) (P1) – Nahrungsbeziehungen zwischen Produzenten und Konsumenten grafisch darstellen und daran Nahrungsketten erklären. (K4) (P1) – Messdaten (u. a. von Keimungs- oder Wachstumsversuchen) in Tabellen übersichtlich aufzeichnen und in einem Diagramm darstellen. (K4) (P1) – Möglichkeiten beschreiben, ein gewünschtes Merkmal bei Pflanzen und Tieren durch Züchtung zu verstärken. (K7) (P1) – Die Angepasstheit von Tieren bzw. Pflanzen und ihren Überdauerungsformen an extreme Lebensräume erläutern. (UF2) (P1) – Abiotische Faktoren nennen und ihre Bedeutung für ein Ökosystem erläutern. (UF1, UF3) (P2) – Ökologische Nischen im Hinblick auf die Angepasstheit von Lebewesen an ihren Lebensraum beschreiben. (UF3) (P2) – Den Energiefluss in einem Nahrungsnetz eines Ökosystems darstellen. (UF4) (P2) – Bei der grafischen Darstellung einer Räuber-Beute-Beziehung zwischen der vereinfachten Modellvorstellung und der komplexen Wirklichkeit unterscheiden. (E7) (P2) |
| Realschule | – Exemplarisch für ein Ökosystem Strukturen und Bestandteile nennen und deren Zusammenwirken an Beispielen beschrieben (UF1, UF3) (P2) – Die Unterschiede zwischen einem Wirbeltier und ausgewählten Wirbellosen erläutern. (UF3) (P1) – Verschiedene Lebewesen kriteriengeleitet mittels Bestimmungsschlüssel bestimmen. (UF3, E2) (P1) – Mechanismen des Überlebens in unterschiedlichen Lebensräumen nach dem Kriterium der Angepasstheit (u. a. in der relativen Körperoberfläche) beschreiben. (E2) (P1) – Nahrungsbeziehungen zwischen Produzenten und Konsumenten grafisch darstellen und daran Nahrungsketten erklären. (K4) (P1) – Messdaten (u. a. von Keimungs- oder Wachstumsversuchen) in Tabellen übersichtlich aufzeichnen und in einem Diagramm darstellen. (K4) (P1) – Vor- und Nachteile verschiedener Haltungsformen von Nutztieren aus unterschiedlichen Perspektiven darlegen und beurteilen. (B2, K8) (P1) – Abiotische Faktoren nennen und ihre Bedeutung für ein Ökosystem erläutern. (UF1, UF 3) (P2) – Ökologische Nischen im Hinblick auf die Angepasstheit von Lebewesen an ihren Lebensraum beschreiben. (UF3) (P2) – Bei der grafischen Darstellung einer Räuber-Beute-Beziehung zwischen der vereinfachten Modellvorstellung und der komplexen Wirklichkeit unterscheiden. (E7) (P2) – Anhand eines Nahrungsnetzes die Wechselwirkungen zwischen Produzenten, Konsumenten verschiedener Ordnungen und Destruenten darstellen und ihre Bedeutung für das Ökosystem erläutern. (E8) (P2) – Einen Stoffkreislauf in einem Ökosystem adressatengerecht mit angemessenen Medien präsentieren. (K7) (P2) |
| Hauptschule | – Konflikte zwischen dem Schutz der Umwelt und den eigenen Bedürfnissen beschreiben und einen eigenen Standpunkt dazu vertreten. (B3) (P2) – Pflanzen und Tiere kriteriengeleitet mittels einfacher Bestimmungsschlüssel bestimmen. (UF3) (P1) – Nahrungsbeziehungen zwischen Produzenten und Konsumenten grafisch darstellen und mit diesen Darstellungen Nahrungsketten erklären. (K4, K7) (P1) – Messdaten (u. a. von Keimungs- oder Wachstumsversuchen) in Tabellen übersichtlich aufzeichnen und in einem Diagramm darstellen. (K4) (P1) – Anhand von geeigneten Medien beschreiben, wie ein gewünschtes Merkmal bei Pflanzen oder Tieren durch Züchtung verstärkt werden kann. (K7) (P1) – Aus Informationen über ausgewählte Tiere oder Pflanzen Kriterien für Gefährdungen bei Veränderungen ihres Lebensraums durch den Menschen ableiten. (B1, K6) (P1) – Die Angepasstheit an extreme Lebensräume von Tieren bzw. Pflanzen und ihren Überdauerungsformen erläutern. (UF2) (P1) – Die Strukturen und Bestandteile eines Ökosystems benennen und deren Zusammenwirken an Beispielen beschreiben. (UF1) (P2) – Abiotische Faktoren nennen und ihre Bedeutung für ein Ökosystem erläutern. (UF1, UF3) (P2) – Ökologische Nischen im Hinblick auf die Angepasstheit von Lebewesen an ihren Lebensraum beschreiben. (UF3) (P2) – Ein Nahrungsnetz in einem Ökosystem an einem einfachen Beispiel erläutern. (UF1, UF4) (P2) – Mit Hilfe von Zeigerorganismen Rückschlüsse auf die Eigenschaften eines Ökosystems ziehen und die Untersuchungen in geeigneter Form dokumentieren. (E5, E6, E7) (P2) – Schematische Darstellungen eines Stoffkreislaufes verwenden, um die Wechselwirkungen zwischen Produzenten, Konsumenten und Destruenten sowie deren Bedeutung für ein Ökosystem zu veranschaulichen. (K7, E8) (P2) |
Weitere Informationen
Dauer: – 2,5-tägig
(Mo 14:00 – Mi 12:00 oder Mi 14:00 – Fr 12:00)
Zeitraum: 31.03. bis 31.10.
Schifffahrt: Fahrt mit dem Schiff nach Amecke und zurück am 2. Tag
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